Edelgard Bulmahn unterstützt die Kampagne: "Für eine Zukunft ohne Atomwaffen!"
24. Februar 2010
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Das Jahr 2010 ist für die globale Abrüstung von entscheidender Bedeutung. Im Mai 2010 findet die Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags in New York statt. Nun ist es an den Atommächten zu zeigen, dass sie ihren vertraglichen Pflichten zur atomaren Abrüstung und zur Nichtverbreitung von Atomwaffen nachkommen. Aus diesem Anlass appellieren zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen und Gruppen der Friedensbewegung an die Atommächte, ihre Ziele ernst zu nehmen und zu realisieren
Zu diesem Zweck sammeln sie Unterschriften, die dem UN-Generalsekretär Ban Ke Moon am 4. Mai 2010 in New York übergeben werden sollen.
„Ich unterstütze diese Kampagne ganz ausdrücklich und rufe alle dazu auf dies auch zu tun. Eine Welt ohne Atomwaffen ist eine bessere Welt. Die Entscheidung sich für Abrüstung einzusetzen ist heute wichtiger denn je, denn die Gefahr der Weiterverbreitung von Nuklearwaffen ist in den letzten Jahren durch die Atomprogramme Nordkoreas und des Iran noch größer geworden.“, so die hannoversche Bundestagsabgeordnete Edelgard Bulmahn.
Der Einsatz für eine nukleare Abrüstung ist das Gebot der Stunde. Unter den gegenwärtigen günstigen internationalen Bedingungen für nukleare Abrüstung ist es wichtig, dass der Atomwaffensperrvertrag und sein Regime gestärkt aus der Überprüfungskonferenz hervorgehen. Dank der neuen Politik von Präsident Obama besteht die Chance, dass wir in der Abrüstung weiterkommen. Die deutsche Friedensbewegung hat mit ihrem Aufruf „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen!“ konkrete Forderungen an die Bundesregierung gestellt, um die Konferenz im Mai 2010 zum Erfolg zu bringen. Sie fordert u.a. den Abzug der letzten Atomwaffen aus Deutschland, den Stopp aller Modernisierungspläne für Atomwaffen und ihre Trägermittel, den Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen und Sicherheitsgarantien der Atomwaffenmächte gegenüber allen Nicht–Atomwaffenstaaten und atomwaffenfreien Zonen.
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